1. April 2013

Wort im Bild #2

Erinnerungen

Wien, Burggasse

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4. März 2013

Charles Dickens: “David Copperfield”

… habe ich schon vor vielen Jahren gelesen und jetzt durch ein wunderbar gelesenes, 2012 erschienenes Hörbuch von Nicholas Boulton neu entdeckt. Wirklich erstaunlich, wie sehr ein gut vorgelesenes Buch so an Witz, Lebendigkeit und Spannung gewinnt! Ich hatte “David Copperfield” als eher schwerfällig sentimantale und zähe viktorianische Seifenoper in Erinnerung. Dass dem nicht so bzw. noch viel mehr als das ist, hätte ich wahrscheinlich auch bei einer erneuten Lektüre bemerkt. Dickens durchaus auch subtiler Humor wäre mir aber vielleicht verborgen geblieben. Nicholas Boulton gibt jedem der Charaktere eine buchstäblich eigene Stimme, ohne je ins (für meinen Geschmack) karikaturhafte abzudriften. Nicht nur dadurch wird Dickens Geschichte und Figuren lebendig, mir schienen viele Dialoge und Abschnitte  in ihrer Rhythmik wie für einen mündlichen Vortrag geschrieben, was so beim Lesen selten auffällt.

36 Stunden die mir den Winter zwar nicht verkürzt, die Winterabende aber definitiv versüßt haben.

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17. Januar 2013

Kreatives Lesen

After all, reading is arguably a far more creative and imaginative process than writing; when the readers create emotion in their heads, or the colors of the sky during the setting sun, or the smell of a warm summer’s breeze on their face, they should reserve as much praise for themselves as they do for the writer – perhaps more.

(Jasper Fforde – “The Well of Lost Plots”)

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31. Dezember 2012

George Eliot: “Adam Bede”

Mit frischgeweckter Begeisterung über “Middlemarch” und einem thematisch entsprechend geprägtem “virtuellen Auslandssemester” in Dublin im Hinter- oder Vordergrund wars kein weiter Weg zu George Eliots erstem Roman “Adam Bede” (1859). Interessiert hat mich aus Studiengründen das zentrale, allerdings geschickt verpackte (oder versteckte?) Thema des Romans: der Mord eines (unehelich geborenen) Kindes durch seine Mutter. Ein großes Thema um die Mitte des britischen 19. Jahrhunderts, das sich durch Literatur, Politik und Medizin dieser Zeit zieht.

Somit ist der Roman weitaus deutlicher in seiner Entstehungszeit verhaftet und dadurch um einiges sperriger – allein auch schon wegen der fast durchgängig konsequent in Staffordshire’schen Mundart gehaltenen Dialoge. Die Handlung zirkuliert um den still heldenhaften Zimmermann Adam Bede, die fast unerträglich feminin idealisierte Methodistenpredigerin Dinah Morris und die entsprechend eindimensional dargestellte, zukünftige Kindsmörderin Hetty Sorrel. Diese Konstellation war eine weitere zu nehmende Hürde – was sich in “Middlemarch” noch ganz gut ignorieren ließ, war hier teilweise sehr plakativ und ärgerlich (wenn man die literatur- und kulturhistorische Perspektive mal ablegt): das doch sehr holzhammerhaft propagierte konventionelle Frauenbild von George Eliot, die den gängigen Konventionen selbst so gar nicht entsprach. Gründe dafür zu finden, ist nicht schwer – den Lesezugang bzw. die nötige Sympathie für die Erzählperspektive erschwerte es mir trotzdem.

Interessant war das Buch daher fast ausschließlich bezüglich der Darstellung von Hetty Sorrel, die sich nahtlos in die vorherrschende zeitgenössische Sicht auf mordende Frauen/Mütter einfügt. Naiv, eitel, oberflächlich und auf materiellen Gewinn und Statusverbesserung aus (der “Verführer” ist auch hier wohlhabender Gutsbesitzer), lässt sie sich auf eine heimliche Liaison ein. Diese Ausgangssituation soll offensichtlich vor zuviel Mitgefühl schützen, wenn die alleingelassene junge Mutter verzweifelt und belastet durch unüberwindliches Schamgefühl durchs verregnet kalte Nirgendwo irrt. Der Roman endet mit Hettys Deportation und der zaghaften wie selbstverständlichen sozialen Rehabilitation des Vaters. Adam Bede, Hettys Verehrer, tröstet sich mit der “besseren Frau” Dinah Morris. Soweit so realistisch, so viktorianisch, so pädagogisch wertvoll. Leider blieb mir nicht nur Hetty fremd, sondern auch alle anderen Figuren, die wenig menschlich vielschichtig agieren, als vielmehr scherenschnittartig eine bestimmte Rolle innerhalb der Konstellation des Romans füllen.

Aus literarischer Sicht spannend ist, wie nicht nur Hetty, sondern auch der Roman ihre Schwangerschaft versteckt, die gleichzeitig nicht zu übersehen ist, wenn man denn sehen will. George Eliot gibt präzise Angaben zu Tagen, Wochen und Monaten und lässt alle Betroffenen so betont vage vermuten und befürchten, dass selbst der aufmerksame heutige Leser noch ausreichend Stoff zwischen den Zeilen findet – und sei es in den landwirtschaftlichen Analogien von Aussaat und Erntezeit.

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1. November 2012

George Eliot: “Middlemarch”

Dieses Buch stand schon viele Jahre in meinem Bücherregal, irgendwann mal gekauft, reingeblättert, nie gelesen. Jetzt steht es wieder im Regal, abgegriffen und verknickt – wie ein 800 Seiten dickes Taschenbuch eben aussieht, dass man 6 Wochen lang überall mit hingeschleppt hat. Das Warten hat sich gelohnt! Es muss wohl der richtige Zeitpunkt (oder der Herbst?) kommen, um sich auf eine Geschichte einlassen zu können, die meist ereignislos scheinend vor sich hin tröpfelt. “3 or 4 families in a country village” hat Jane Austen mal als ihre bevorzugte Romangrundlage bezeichnet, und auch wenn George Eliot (so Mary Ann Evans’ Pseudonym) das nicht gehört oder nötig gehabt haben wird, klingt “Middlemarch” so, als hätte sie diesen Rat befolgt.

Es sind mindestens drei verschiedene Geschichten, die hier sehr eng und detailliert miteinander verwoben sind. Die Erzählperspektive wechselt mühelos von Person zu Person, von Haus zu Haus, wird aber nie selbstverliebt, sondern bleibt immer konzentriert aufs für die Handlung Wesentliche. Daraus ergibt sich eine sehr dichte Beschreibung der Ereignisse, die eben wegen dieser Dichte spannend ist. Es wird geheiratet, geboren und gestorben, dunkle Vergangenheiten werden enthüllt, Illusionen zertrümmert oder neu arragiert. So gut wie jede Hauptperson hat mit Enttäuschungen und vor allem Selbsttäuschungen, sowie natürlich mit unglücklichen Umständen zu kämpfen – schließlich ist man in einem viktorianischen Roman. George Eliots teilweise sehr doppelbödiger Humor erleichtert dieses recht ernste Arrangement sehr, und tröstet auch über die teilweise recht spröde eingestreuten Lebensweisheiten und Belehrungen hinweg. Ohne die und den pädagogischen Anspruch des Romans als solchen gehts nicht im 19. Jahrhundert.

Mir bleiben eher die sehr gekonnten Charakterzeichnungen im Lesegedächtnis, die vielen kleinen zwischenmenschlichen Szenen, die sich – wie in jedem guten Roman – aus diesem zeitlichen Kontext herauslösen und ganz nah dran am emotionalen Hier und Jetzt sind. Am Ende ist man vor allem überrascht, wie sich all die Episoden im Laufe des Buches zu einem so starken Erzählstrang verdichten, dass es wenn man schon gar nicht mehr damit rechnet, doch noch einen konventionell spannenden Höhepunkt inklusive Auflösung auf den letzten 100 Seiten gibt. Ist aber auch egal, denn Plots dieser Art kann man auch bei Charles Dickens lesen – so differenzierte, subtile und realistische Einblicke ins menschliche Gefühls- und Gedankenleben allerdings nicht.

“Middlemarch. A Study of Provincial Life” ist von 1871-72 in mehreren Teilen und 1874 als überarbeitete Gesamtausgabe erschienen. Ich habe die englische Originalversion gelesen, es gibt aber auch zahlreiche deutsche Übersetzungen.

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18. August 2012

Mary Hays: “Memoirs of Emma Courtney”

(…) to be treated like ideots was no real compliment; and (…) the men who condescend to flatter our foibles, despised the weak beings they helped to form.

Eine Referenz in einem Text über das “unsentimentale” 18. Jahrhundert hat mich auf diesen vermeintlich obskuren Roman von 1796 gebracht, der gar nicht mehr so obskur erscheint, wenn man ihm im Licht der Freundschaft der Autorin mit William Godwin und Mary Wollstonecraft betracht. Mary Hays gehörte zum selben sozialen Kreis Londons wie der politische Philosoph und die frühe Feministin – die Ideen und Themen beider finden sich in kaum verhüllter Form im Plot von “Emma Courtney”. Dieser Plot ist eine recht sperrige Mischung aus Briefroman, Essay, “gothic novel” und viel Melodrama. Überraschend klare und wortgewandte Argumentationen über die gesellschaftliche Rolle der (mittelständischen) Frauen mischen sich mit sentimentalen Klischees und hysterischen Gefühlsausbrüchen, schauerlich anmutende nächtliche Begegnungen mit ausufernden Anspielungen auf verschiedenste zeitgenössische philosophische Diskussionen.

Spannend ist das Buch vor dem Hintergrund von Wollstonecrafts “Vindication of the Rights of Women” (1792), aus dem viele Zitate, Ansätze und Themen übernommen wurden, auch William Godwin findet als väterlicher Mentor Emma Courtneys Eingang in die Geschichte. Das Recht auf Selbständigkeit, sowie fundierte Erziehung und Ausbildung, die Frauen auf ökonomisch und sozial unabhängige Füße stellen soll, wird hier wie da überzeugend gefordert – der Roman bietet hier mehrere Gelegenheiten für geistreiche Wortwechsel, die diesen Anspruch unterhaltsamer illustrieren, als Wollstonecrafts Essay.
Wie auch Wollstonecraft, kommt jedoch auch “Emma Courtney” nicht über das Dilemma der “degradierenden Geldarbeit” hinaus. Ökonomische Eigenständigkeit ja, “abhängige” Beschäftigungsverhältnisse nein. Woher der Lebensunterhalt kommen soll, bleibt offen. Das mag ein Zeichen für den Stellenwert von weiblicher Erwerbstätigkeit dieser Zeit sein, die meist als gleichwertig mit Prostitution angesehen wurde. Im Kontext des Romans wirken all die vorherigen schönen Worte jedoch besonders unbefriedigend, wenn die Heldin in Zeiten höchster finanzieller Not dann doch lieber den ungeliebten Mann heiratet, statt für ihren Lebensunterhalt zu arbeiten.

Interessant ist “Memoirs of Emma Courtney” somit als kleiner Ausschnitt einer am Beginn stehenden Debatte über die gesellschaftliche Rolle von Frauen und Männern, unbeabsichtigt amüsant vor allem als Sammelsurium zeitgenössischer Romanversatzstücke.

19. Juli 2012

Dark Reading Matter

Theoretical storyologists had calculated that the readable BookWorld makes up only 22 per cent of visible reading matter – the remainder is thought to be the unobservable remnants of long-lost books, forgotten oral tradition and ideas locked in writers’ heads when they died. A way to enter the Dark Reading Matter was keenly sought as it might offer a vast number of new ideas, plots and characters as well as better understanding of the very nature of human imagination, and why STORY exists at all.

(Jasper Fforde, “The Woman Who Died A Lot” – Kapitel 7)

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21. Juni 2012

Voltaire: “Candide oder Der Optimismus”

Der Optimismus ist trostlos. Er ist eine grausame Philosophie unter einem tröstlichen Namen.

(Voltaire an Elias Betrand, 1760)

Das Residenztheater München musste erst eine Adaption dieses kleinen Abenteuerromans bringen, bevor mir seine Existenz bekannt wurde. Einerseits erstaunlich, dass mir dieses gern (wie so vieles) als “Schlüsselwerk der Aufklärung” bezeichnete Werk entgangen ist, beruhigend andererseits – nicht dass man sich Sorgen machen müsste – dass es noch einiges zu entdecken gibt.

Entgegen des zu erwartenden Schwergewichts hat sich Voltaire mit guten 120 Seiten begnügt, um seine kritische Antwort auf die philosophischen Steckenpferde der Epoche zu formulieren: Leibniz’ “beste aller möglichen Welten”, Popes “Whatever is, is right” – kurz: das rationale Vertrauen in eine sinnvolle Ordnung der Welt. Voltaires Held Candide lernt seine Lektion inmitten der größten Turbulenzen des Jahrhunderts – trudelt durch halb Europa, fährt nach Südamerika und zurück, entrinnt mehrmals mit knapper Not dem Tod und ist beständig auf der Suche nach dem Guten und seiner immer wieder verloren gehenden Geliebten. Die Hektik der Ereignisse, die lakonische Art mit der wie zufällig Katastrophe an Grausamkeit, Schicksalschläge an Bösartigkeiten gereiht werden, liest sich ebenso bitter wie unterhaltsam. Candide überlebt glücklich Erdbeben und Kriege, die Inquisition, Raub und Gewalt – verloren ist letztendlich nur die Unschuld und der Glaube an den guten Kern in all dem.
Voltaire bietet keine Alternative zu diesem elegant und ironisch zertrümmerten Optimismus, der Schlussstrich unter Candides Irrfahrt lautet “Wir müssen unseren Garten bestellen.”: Denksysteme führen zu lähmender Untätigkeit, dem Schlimmsten kann man nur durch bescheidene Beschäftigung mit dem Naheliegenden entgehen.

Die Übersetzung von Wolfgang Tschöke (Deutscher Taschenbuch Verlag) liest sich flüssig und stimmig, die Anmerkungen helfen beim Verständnis von Anspielungen auf historische Details und das Nachwort erhellt den biographischen und philosophischen Zusammenhang. Eine echte Entdeckung!

29. April 2012

Walter J. Ong: “Orality and Literacy”

Dieses überraschend leichtgewichtige Buch für ein ziemlich abstraktes Thema, schafft einen klaren und spannenden Einblick in die Veränderung der Denkprozesse und Denkstrukturen beim Übergang von Mündlichkeit zu Schriftlichkeit. Die Organisation und Weitergabe von Wissen in oralen Kulturen (also bestehenden oder vergangenen Kulturen die keine Schrift kennen oder benutzen) im Vergleich zu Schriftkulturen, wird besonders an den Schnittstellen, an den Übergängen deutlich gemacht.

Trotz schwergewichtigem wissenschaftlichem Rundumblick gelingt es Ong, das Thema mit Anekdoten wie dieser lebendig und lebensnah zu gestalten: Die britischen Besatzer in Ghana hielten die mündlich überlieferte Geschichte der Gonja im Späten 19. Jahrhundert erstmals schriftlich fest. Der Mythologie zufolge hatte Ndewura Jakpa, der Gründer des Staates, sieben Söhne, von denen jeder ein Territorium des Staates Gonja regierte und repräsentierte. 60 Jahre später – in welchen veränderte Grenzverläufe und Regierungsstrukturen aus sieben Provinzen fünf gemacht hatten – sollte die mündlich überlieferte Geschichte der Gonja erneut aufgeschrieben werden. Ndewura Jakpa hatte nun den Erzählungen zufolge nur noch fünf Söhne, die zwei ehemaligen Provinzen wurden nicht erwähnt. Die Gegenwart formte die Erinnerungen an die Vergangenheit – nur ein Beispiel von vielen für die Organisation und Weitergabe von Wissen, deren Form sich direkt auf die Kategorien Mündlichkeit und Schriftlichkeit beziehen lässt.

Neben anthropologischen Perspektiven pflügt Ong auch die Entstehung des modernen Romans im 18. Jahrhundert nach Gesichtspunkten von Oralität und Literalität um. Oral überlieferte Erzählungen neigen allein schon aufgrund der leichteren gedanklichen Speicherung zu antagonistischen, formelhaften, partizipativen und redundanten Strukturen. Mit Ausbreitung der Schriftkultur (innerhalb derer Ong den Buchdruck noch einmal besonderen Einfluss zuschreibt) verändern sich Plot, Charaktere, Sprache und Struktur der nun schriftlich verfassten und verbreiteten Geschichten. Differenzierung, Analyse, Objektivität und Abstraktion kennzeichnen Schriftkultur und gelten auch für Mitglieder einer Gesellschaft, die selbst nicht schreiben oder lesen können: geometrische Konzepte wie “Kreis” oder “Dreieck” werden auch von Analphabeten verstanden und benutzt – während sie in ausschließlich mündlichen Kulturen als “Sonne”, “Ball”, “Dach” oder “Berg” wahrgenommen werden.

Veröffentlicht 1982, behandelt Ongs Studie historisch bedingt nur am Rande den Einfluss elektronischer Textverarbeitung und -vernetzung auf Denkprozesse, Sprache und Strukturierung von Wissen, der ähnlich grundlegend sein dürfte. Größere Aufmerksamkeit gilt hier noch Rundfunk, Fernsehen und Telefon – Medien, die in die Kategorie “sekundäre Oralität” fallen, also eine Mündlichkeit, die in einer Schriftultur existiert und auffallend viele Merkmale mit “primärer Oralität” (also Mündlichkeit in einer schriftlosen Kultur) teilt.

170 Seiten dichtgedrängter Analyse und lebensnaher Perspektive, die den Blick für Sprache, Literatur und Schrift schärft und viele Türen zum Weiterdenken öffnet.

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15. April 2012

Goethes Gartentür & Schillers Fensterläden

Details eines Tagesausflugs nach Weimar mit den üblichen Verdächtigen, einem schönen Fenstergitter an der Anna-Amalia-Bibliothek und dem neuen Anbau, der das Studienzentrum beherbergt.

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